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Vorsorge-Tipps01. April 2026·2 Min. Lesezeit

Wasservorrat in der Krise 2026 — Lagern, Filtern, Beschaffen

Wasservorsorge für den Notfall: Wie viel Wasser lagern, welche Filter funktionieren und wie du Regenwasser trinkbar machst.

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Redaktion Krisenfall

Krisenfall.eu Redaktion

Wasser in der Krise — Lagern, Filtern, Beschaffen

Ohne Essen überlebst du 3 Wochen. Ohne Wasser 3 Tage. Das ist keine Panikmache — das ist Biologie.

Bei einem großflächigen Stromausfall fallen die Pumpen der Wasserwerke aus. In Hochhäusern reicht der Wasserdruck nicht mehr. So schnell wird aus einem Stromproblem ein Trinkwasserproblem.

Das BBK empfiehlt 2 Liter Trinkwasser pro Person pro Tag — plus 0,5 Liter für Kochen und Hygiene. Für 10 Tage brauchst du also 25 Liter pro Person. Für eine 4-köpfige Familie: 100 Liter.

Wasser lagern — die Grundlagen

Was lagern? Stilles Mineralwasser in original verschlossenen PET-Flaschen. Hält 12-24 Monate (MHD beachten).

Wo lagern? Kühl (unter 20°C), dunkel, keine direkte Sonneneinstrahlung. Keller ideal.

Wie viel? 25 Liter pro Person für 10 Tage. Das sind etwa 17 handelsübliche 1,5L-Flaschen. Passt in eine Ecke im Keller.

Wasser richtig lagern — der komplette Guide

Wasserfilter: Die 4 Systeme

1. Strohhalm-Filter (LifeStraw, Sawyer)

  • Preis: 15-30 €
  • Gewicht: 40-80 g
  • Liter/Filterlife: 1.000 Liter

2. Handpumpen-Filter (Sawyer Squeeze)

  • Preis: 30-60 €
  • Liter/Filterlife: 3.500 Liter

3. Tisch-Wasserfilter (Berkey, AQUA Select)

  • Preis: 200-400 €
  • Liter/Tag: 20-30 Liter täglich
  • Filterlife: 6-12 Monate

Empfehlung für Haushalte: Sawyer Squeeze (30 €) PLUS Berkey (300 €) = robust und kostengünstig.

Regenwasser sammeln — DIY-Anleitung

Sammeln: Dachrinne → Fallrohr → 200L-Tonne (Baumarkt, 30-50 €)

Aufbereitung:

  1. Grobfilter (Sieb) — Blätter, Insekten
  2. Feinfilter (Sawyer oder Berkey) — Bakterien, Viren
  3. Optional: Abkochen (1 Minute sprudelnd) oder UV-Licht

Rechtliches: In den meisten Bundesländern ist Regenwassersammlung für den Eigengebrauch erlaubt.

Regenwasser sammeln — Schritt für Schritt

Wasserhierarchie im Notfall

  1. Zuerst: Leitungswasser nutzen
  2. Dann: Eigener Wasservorrat
  3. Dann: Regenwasser (mit Filter)
  4. Zuletzt: Brunnenwasser, Bäche, Seen (mit 2x Filtern + Abkochen)
  5. Niemals: Poolwasser, Pfützenwasser ohne Aufbereitung

Zuletzt aktualisiert: April 2026 Autor: Redaktion krisenfall.eu

Kategorie:Vorsorge-Tipps

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