Krisenvorsorge-Liste 2026 — vollständige BBK-Checkliste (kostenlos)
Die vollständige Krisenvorsorge Liste nach BBK-Standard 2026: Wasser, Lebensmittel, Energie, Medizin, Kommunikation — alle Kategorien auf einen Blick, mit Links zu den Detailseiten.
Aktualisiert: April 2026 · 22 Min. Lesezeit
Was uns nach Jahren eigener Krisenvorsorge wichtig geworden ist: Eine Checkliste ist nur so viel wert wie der erste abgehakte Punkt. Diese Liste ist nach Priorität sortiert — wer nur die ersten fünf Punkte abarbeitet, ist schon weiter als die meisten Haushalte.

164.645 Stromausfälle meldeten deutsche Netzbetreiber allein im Jahr 2024. Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 tötete 135 Menschen, viele davon ohne jede Vorwarnung. Und trotzdem besitzen laut BBK-Erhebungen weniger als 40 Prozent der deutschen Haushalte einen Notvorrat für auch nur drei Tage. Eine gute Krisenvorsorge-Liste ist der Startpunkt, um das zu ändern. Sie gibt Ihnen den Überblick: Was haben Sie bereits? Was fehlt? Was ist wirklich wichtig, was ist optional?
Diese Seite ist bewusst als Übersicht strukturiert. Für jede Kategorie gibt es eine eigene Detailseite mit ausführlichen Erklärungen, Produktempfehlungen und Mengenangaben. So können Sie sich Schritt für Schritt vorbereiten, ohne von der Menge an Informationen erschlagen zu werden.
Grundlage bleibt der Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die zentrale Empfehlung: Jeder deutsche Haushalt sollte sich auf mindestens 10 Tage Eigenversorgung vorbereiten — mit Vorrat an Wasser, Lebensmitteln, Hausapotheke, Energie und Dokumenten. Die Krisenvorsorge Checkliste auf dieser Seite fasst diese offiziellen Empfehlungen zusammen und ergänzt sie um praktische Hinweise für den deutschen Alltag.
Krisenvorsorge ist kein Alles-oder-Nichts-Projekt. Sie müssen nicht sofort alles kaufen und alles perfekt haben. Starten Sie mit den wichtigsten Punkten (Wasser, Licht, Bargeld, alles für unter 60 Euro) und bauen Sie den Rest schrittweise auf. Ein kleiner Vorrat ist immer besser als keiner.
Start in 1 Stunde — 3 Sofortmaßnahmen
Kaufen Sie noch heute: 1. Wasserflaschen (25 Liter pro Person, ca. 10 €). 2. Ein Kurbelradio (ca. 30 €, BBK-Empfehlung). 3. LED-Taschenlampe + Ersatzbatterien (ca. 15 €). Das ist alles, was Sie für den Anfang brauchen — und Sie sind damit besser vorbereitet als die meisten deutschen Haushalte.
Der große Vorteil einer durchdachten Krisenvorsorge: Sie ist universell. Ob Blackout, Unwetter, Lieferengpass, Pandemie oder persönliche Notlage (Krankheit, Jobverlust) — dieselben Vorräte und Ausrüstungen helfen in allen Situationen. Sie investieren einmal und haben dauerhaft Sicherheit.
Die Krisenvorsorge-Liste ist nach Priorität geordnet: Was Sie diese Woche angehen sollten, was diesen Monat und was Sie langfristig aufbauen können. Unterhalb der kompakten Checkliste finden Sie alle Kategorien als Übersicht mit Links zu den ausführlichen Detailseiten.
Alle Empfehlungen basieren auf offiziellen Quellen (BBK, DRK, Bundesnetzagentur, Verbraucherzentrale) und werden regelmäßig aktualisiert. Für spezifische Szenarien wie Hochwasser, Hitzewelle oder Cyberangriff gibt es eigene Seiten mit ergänzenden Empfehlungen.
Krisenvorsorge-Checkliste nach Priorität
Priorität 1 — Diese Woche
Priorität 2 — Dieser Monat
Priorität 3 — Dieses Quartal
- ☐Vollständiger 10-Tage-Notvorrat nach BBK
- ☐Powerstation 500+ Wh (EcoFlow, Jackery)
- ☐Schlafsäcke oder Wolldecken für alle
- ☐Wichtige Dokumente kopieren, wasserdicht lagern
- ☐Notfallplan für die Familie besprechen
Wasser — die wichtigste Ressource auf Ihrer Krisenvorsorge-Liste
Ohne Nahrung überlebt ein Mensch mehrere Wochen. Ohne Wasser sind es drei Tage. Das BBK empfiehlt 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag für mindestens 10 Tage. Rechnen Sie Kochwasser und Grundhygiene dazu, landen Sie bei realistischen 3 Litern pro Kopf. Für einen Zwei-Personen-Haushalt bedeutet das: 60 Liter Wasser, griffbereit gelagert.
Am einfachsten gelingt der Einstieg mit stillem Mineralwasser in PET-Flaschen aus dem Supermarkt. Sechs Sixpacks (36 Flaschen à 1,5 Liter) ergeben 54 Liter und kosten unter 15 Euro. Lagern Sie die Flaschen kühl, dunkel und liegend. PET-Flaschen halten verschlossen mindestens 12 Monate, Glasflaschen sogar länger.
Für die langfristige Lagerung empfehlen wir lebensmittelechte HDPE-Kanister (10 oder 20 Liter). Diese nehmen weniger Platz ein als Einzelflaschen und lassen sich besser stapeln. Leitungswasser in sauberen Kanistern hält etwa sechs Monate, mit Wasserkonservierungsmitteln (Silberionen-Tabletten, ca. 5 Euro) bis zu fünf Jahre. Unsere ausführliche Anleitung zum Wasser lagern erklärt alle Methoden im Detail.
Denken Sie auch an einen Notfall-Wasserfilter. Hochwertige Outdoor-Filter (Sawyer, Katadyn) entfernen 99,99 Prozent aller Bakterien und kosten zwischen 30 und 80 Euro. Im Ernstfall können Sie damit Regenwasser, Bachwasser oder aufgefangenes Kondenswasser trinkbar machen. Das ersetzt keinen Vorrat, gibt Ihnen aber eine Rückfallebene. Unsere Wasserfilter-Kaufberatung vergleicht die besten Modelle.
Wasseraufbereitung: Abkochen, Filtern, Entkeimen
Drei Methoden machen fragwürdiges Wasser trinkbar. Abkochen ist die einfachste: Wasser eine Minute sprudelnd kochen (laut Robert Koch-Institut reichen 100 °C, um alle relevanten Krankheitserreger abzutöten). Das setzt allerdings voraus, dass Sie eine Kochgelegenheit haben. Methode zwei: Wasserfilter mit Keramik- oder Hohlfasermembran. Ein Sawyer Mini filtert bis zu 380.000 Liter, wiegt 56 Gramm und kostet rund 30 Euro. Methode drei: chemische Entkeimung mit Micropur-Tabletten (Silberionen) oder Chlortabletten. Eine Tablette reicht für einen Liter, Einwirkzeit 30 Minuten bis zwei Stunden je nach Produkt. Die Bundeswehr nutzt dieses Verfahren seit Jahrzehnten im Einsatz.
Ein Punkt, den viele vergessen: Leitungswasser aus der Badewanne. Lassen Sie bei einer Unwetterwarnung oder Hochwasser-Vorwarnung die Badewanne volllaufen. Das ergibt 150 bis 200 Liter Brauchwasser für Toilettenspülung, Kochen und Körperhygiene. Kein Trinkwasser, aber ein enormer Puffer. Diese Methode empfiehlt das BBK ausdrücklich in seinem Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen".
Häufiger Fehler: Zu wenig Wasser eingeplant
Viele Listen im Internet empfehlen nur 1,5 Liter pro Person und Tag. Das reicht zum Trinken, aber nicht zum Kochen, Zähneputzen oder Händewaschen. Rechnen Sie mit mindestens 2,5 bis 3 Litern, wenn Sie auch Trockennahrung (Nudeln, Reis) zubereiten wollen.
Lebensmittel-Vorrat: Der 10-Tage-Plan nach BBK
Das BBK kalkuliert mit etwa 2.200 Kilokalorien pro Erwachsenem und Tag. Klingt abstrakt, lässt sich aber einfach umsetzen: Mischen Sie Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Haferflocken), Proteine (Dosenfleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse) und Fette (Speiseöl, Erdnussbutter). Fertiggerichte in Konserven (Ravioli, Eintöpfe, Suppen) liefern schnelle Kalorien und brauchen im Notfall nur erwärmt zu werden.
Ein realistischer 10-Tage-Vorrat pro Person sieht so aus: 3,5 kg Getreideprodukte (Nudeln, Reis, Mehl, Brot in Dosen), 4 kg Gemüse (Konserven und Gläser), 2,5 kg Obst (Konserven, Trockenobst), 2,5 kg Milchprodukte (H-Milch, Hartkäse), 1,5 kg Fleisch und Fisch (Dosenfleisch, Thunfisch), 0,5 kg Fette (Speiseöl, Butter) und 0,5 kg Sonstiges (Zucker, Honig, Salz, Gewürze). Gesamtkosten: 80 bis 150 Euro pro Person, je nachdem ob Sie Markenprodukte oder Eigenmarken kaufen.
Ein praktisches Prinzip heißt „lebender Vorrat": Sie kaufen einfach doppelt so viel ein wie üblich und verbrauchen die ältesten Produkte zuerst. So rotiert Ihr Vorrat automatisch, nichts verdirbt, und Sie haben immer einen Puffer. Stiftung Warentest bestätigt: Konserven halten in der Regel 2 bis 5 Jahre über das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus, wenn sie unbeschädigt und kühl gelagert sind.
Vergessen Sie nicht die Bedürfnisse aller Haushaltsmitglieder. Säuglingsnahrung, Spezialdiäten (glutenfrei, laktosefrei), Katzenfutter oder Hundefutter gehören auf Ihre individuelle Notvorrat-Liste. Auch Nervennahrung wie Schokolade, Kekse oder Instantkaffee ist kein Luxus: In einer Stresssituation heben vertraute Genussmittel die Moral spürbar.
Ein praktischer Tipp des Bundesministeriums für Ernährung: Nutzen Sie den kostenlosen Online-Vorratskalkulator auf ernaehrungsvorsorge.de. Geben Sie Ihre Haushaltsgröße ein und erhalten Sie eine personalisierte Einkaufsliste mit exakten Mengen, sortiert nach Lebensmittelgruppen. Das spart Rechenarbeit und verhindert, dass Sie bei einzelnen Kategorien zu viel oder zu wenig einlagern.
Zur Haltbarkeit: Gefriergetrocknete Notfallnahrung (z. B. von Tactical Foodpack oder Trek'n Eat) hält 5 bis 25 Jahre, wiegt wenig und braucht nur heißes Wasser zur Zubereitung. Der Preis liegt bei 6 bis 12 Euro pro Mahlzeit, also deutlich teurer als Supermarkt-Konserven. Fuer den Notfallrucksack lohnen sich diese Produkte trotzdem, weil Gewicht und Platz dort entscheidend sind. Für den stationären Vorrat zu Hause reichen handelsübliche Konserven und Trockenwaren völlig aus.
Kochen ohne Strom — warum ein Campingkocher Pflicht ist
Konserven können Sie kalt essen. Aber warme Mahlzeiten stabilisieren die Psyche, besonders bei Kälte. Ein einfacher Campingkocher mit Gaskartusche (ab 20 Euro) löst das Problem. Drei bis fünf Gaskartuschen (je 230 g) reichen für etwa 10 Tage Kochen für zwei Personen. Lagern Sie die Kartuschen trocken und bei Raumtemperatur, niemals in der prallen Sonne.
Alternativen: Ein Spiritus-Brenner (Trangia-System) funktioniert zuverlässig bei Minusgraden und ist quasi unzerstörbar. Sturmkocher, die mit Holz befeuert werden (Hobo-Kocher), brauchen keinen gekauften Brennstoff. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt von Wohnsituation und Budget ab. In einer Mietwohnung ohne Balkon ist der Gaskocher die sicherste Wahl, weil er minimalen Rauch produziert.
Energie und Blackout-Vorsorge
Laut Bundesnetzagentur lag die durchschnittliche Stromausfall-Dauer pro Haushalt 2024 bei 11,7 Minuten (SAIDI-Index). Das klingt harmlos. Aber dieser Wert ist ein Durchschnitt: Er enthält sowohl die Sekundenausfälle als auch die mehrtägigen Totalausfälle nach Unwettern. Im Münsterland fiel der Strom 2005 für bis zu fünf Tage komplett aus, bei Minusgraden. Im Ahrtal waren 2021 ganze Ortschaften wochenlang ohne Strom, Wasser und Mobilfunk.
Die Mindestausstattung für einen Blackout kostet weniger als ein Restaurant-Besuch: Eine gute LED-Taschenlampe (15 Euro), Ersatzbatterien (5 Euro), ein Kurbelradio mit USB-Ladefunktion (30 Euro) und eine Powerbank mit 20.000 mAh (25 Euro). Zusammen 75 Euro. Damit haben Sie Licht, Information und können Ihr Smartphone drei- bis viermal aufladen.
Wer mehr investieren möchte, schaut sich Powerstations an. Geräte ab 500 Wh (EcoFlow River 2, Jackery Explorer 500) versorgen Kühlschrank, Laptop und Beleuchtung für 8 bis 12 Stunden. In Kombination mit einem Solarpanel (100 bis 200 Watt) laden Sie die Station tagsüber wieder auf und kommen theoretisch unbegrenzt durch einen Stromausfall. Kosten: 400 bis 800 Euro für Station plus Panel.
Kerzen, Teelichter und offenes Feuer: Unterschätzte Brandgefahr
Kerzen spenden Licht und ein Minimum an Wärme. Aber jedes Jahr brennen in Deutschland Wohnungen ab, weil Kerzen unbeaufsichtigt stehen oder umkippen. Stellen Sie Kerzen immer auf feuerfeste Unterlagen, niemals in die Nähe von Vorhängen oder Papier. Noch besser: LED-Kerzen mit Batterie. Sie flackern realistisch, erzeugen null Brandgefahr und halten hunderte Stunden.
Rauchmelder (in den meisten Bundesländern Pflicht) sind Ihr wichtigster Schutz. Prüfen Sie jetzt, ob die Batterien in Ihren Rauchmeldern noch funktionieren. Im Blackout steigt die Brandgefahr durch improvisierte Beleuchtung massiv an.
Wärme ohne Heizung: Was im Winter wirklich hilft
Ein Stromausfall im Januar ist eine andere Hausnummer als einer im Juli. Moderne Gasheizungen brauchen Strom für Pumpe und Steuerung. Ohne Strom fällt die Heizung aus, auch bei vollem Gastank. In einer schlecht gedämmten Altbauwohnung sinkt die Innentemperatur bei Minusgraden innerhalb von 6 bis 10 Stunden unter 10 Grad.
Die günstigste Lösung: Schlafsäcke. Ein Schlafsack mit Komforttemperatur 0 °C (ab 40 Euro) hält Sie warm, selbst wenn die Wohnung auf 5 Grad abkühlt. Wolldecken (2 pro Person) sind die nächstbeste Alternative. Ziehen Sie mehrere dünne Schichten an statt einer dicken Jacke: Das Prinzip Zwiebelschale isoliert besser.
Konzentrieren Sie sich auf einen Raum. Schließen Sie alle Türen, hängen Sie Decken vor die Fenster, dichten Sie Zugluft ab. Ein einzelner Raum lässt sich mit Körperwärme von zwei bis drei Personen spürbar aufheizen. Teelichtöfen (Blumentopf über Teelichtern) erzeugen gefühlt Wärme, heizen aber keinen Raum messbar auf. Sparen Sie sich das Geld und investieren Sie in ordentliche Schlafsäcke.
Lebensgefahr: Niemals Holzkohle- oder Gasgrill in geschlossenen Räumen
Jedes Jahr sterben Menschen in Deutschland an Kohlenmonoxid-Vergiftung, weil sie Grills oder Gaskocher in der Wohnung betreiben. Kohlenmonoxid ist unsichtbar und geruchlos. Nutzen Sie offene Flammen nur in gut belüfteten Räumen oder im Freien.
Hausapotheke und Medikamente: Medizinische Krisenvorsorge
Das DRK und die Bundesapothekerkammer empfehlen jedem Haushalt eine vollständige Hausapotheke. Im Normalfall kein Problem: Apotheke und Arzt sind erreichbar. Bei einer Pandemie, einem mehrtägigen Stromausfall oder Hochwasser sieht das anders aus. Apotheken haben begrenzte Vorräte und Just-in-Time-Lieferketten, die innerhalb weniger Tage zusammenbrechen können.
Die Basis-Hausapotheke umfasst: Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol), Mittel gegen Durchfall (Loperamid) und Übelkeit (Vomex), Fieberthermometer, Wunddesinfektionsmittel (Octenisept oder Betaisodona), sterile Kompressen, Pflaster, Verbandsmull, eine Rettungsdecke und eine Pinzette. Gesamtkosten, wenn Sie bei null anfangen: 30 bis 50 Euro.
Wer auf Dauermedikamente angewiesen ist (Blutdrucksenker, Insulin, Schilddrüsenhormone, Psychopharmaka), sollte mit dem Hausarzt sprechen und einen Vorrat für mindestens vier Wochen anlegen. Das ist keine Hamsterei, sondern eine Empfehlung, die direkt vom BBK kommt. Bewahren Sie eine aktuelle Medikamentenliste auf (Wirkstoff, Dosis, verordnender Arzt). Im Notfall hilft diese Liste jedem Sanitäter, Sie richtig zu versorgen. Mehr dazu auf unserer Notfallmedikamente-Seite.
Prüfen Sie Ihre Hausapotheke einmal pro Jahr. Abgelaufene Medikamente wirken nicht mehr zuverlässig oder können sogar schädlich sein (besonders Tetracyclin-Antibiotika). Entsorgen Sie abgelaufene Mittel über die Apotheke oder den Restmüll (nicht über die Toilette).
Erste Hilfe: Wissen, das im Ernstfall rettet
Material ohne Wissen bringt wenig. Wann haben Sie zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs besucht? Das DRK bietet Kurse ab 35 Euro an, die an einem Samstag erledigt sind. Stabile Seitenlage, Druckverband, Herz-Lungen-Wiederbelebung: Diese drei Techniken decken die Mehrheit aller Notfälle ab, bei denen Laien Leben retten können.
Wichtige Dokumente sichern
Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 standen Tausende Menschen ohne Ausweis, Versicherungspolice oder Grundbuchauszug da. Wasser vernichtete Dokumente in Kellern und Erdgeschossen. Die Lehre: Kopien anfertigen und getrennt vom Original aufbewahren.
Scannen Sie die folgenden Dokumente ein und speichern Sie sie auf einem verschlüsselten USB-Stick und in einer sicheren Cloud: Personalausweis oder Reisepass, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Versicherungspolicen (Haftpflicht, Hausrat, Gebäude, Krankenversicherung), Grundbuchauszüge, Mietvertrag, Arbeitsvertrag, Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Impfpass und Medikamentenliste.
Bewahren Sie die Papierkopien in einer wasserdichten Dokumentenmappe auf (ab 10 Euro im Bürohandel). Idealerweise lagern Sie eine Kopie außer Haus: bei Verwandten, in einem Bankschließfach oder in einem feuerfesten Tresor. Das BBK empfiehlt explizit eine „Dokumentenmappe für den Notfall", die griffbereit im Flur liegt, damit Sie sie bei einer Evakuierung sofort mitnehmen können.
Vergessen Sie digitale Zugangsdaten nicht. Passwörter für Onlinebanking, E-Mail, Versicherungsportale: Notieren Sie die wichtigsten Zugänge offline (nicht als Datei auf dem Laptop, der bei einem Wasserschaden mit betroffen sein kann). Ein Passwort-Manager mit Master-Passwort, das Ihr Partner kennt, ist die eleganteste Lösung.
Kommunikation in der Krise: Informiert bleiben ohne Internet
Im Blackout fällt das Mobilfunknetz innerhalb von 30 Minuten bis 4 Stunden aus, sobald die Notstrom-Akkus der Sendemasten leer sind. WLAN-Router brauchen Strom. Festnetztelefone (analog) funktionieren theoretisch noch, aber die meisten Anschlüsse laufen inzwischen über IP-Telefonie, die ohne Strom ebenfalls tot ist.
Ein Kurbelradio ist deshalb die wichtigste Kommunikations-Investition. UKW-Sender laufen über Notstrom und senden auch bei mehrtägigen Ausfällen weiter. Über den Deutschlandfunk (DLF) verbreitet das BBK amtliche Warnmeldungen. Gute Kurbelradios (ab 30 Euro) empfangen UKW, MW und haben eine integrierte LED-Lampe sowie einen USB-Ausgang zum Laden des Smartphones. Achten Sie auf das Prüfsiegel „BBK-kompatibel" oder die Empfehlung des Deutschen Roten Kreuzes.
Installieren Sie die NINA-App (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) auf Ihrem Smartphone. NINA sendet Push-Warnungen bei Katastrophen, Unwettern und Großschadensereignissen, basierend auf Ihrem Standort. Kostenlos, ohne Registrierung, verfügbar für Android und iOS. Solange das Mobilfunknetz funktioniert, erreicht Sie NINA schneller als jede Sirene.
Vereinbaren Sie einen analogen Notfallplan mit Ihrer Familie: Wo treffen Sie sich, wenn Telefon und Internet ausfallen? Wer kümmert sich um die Großeltern? Wer holt die Kinder von der Schule? Schreiben Sie diesen Plan auf Papier und geben Sie jedem Familienmitglied ein Exemplar.
Bargeld-Reserve und finanzielle Krisenvorsorge
Kartenzahlung, Apple Pay, Onlinebanking: Alles braucht Strom und Internet. Im Blackout funktioniert keines davon. Geldautomaten fallen aus. Supermarkt-Kassen stehen still. Wer kein Bargeld hat, kann nichts kaufen. Das BBK empfiehlt eine Bargeld-Reserve von 500 Euro in kleinen Scheinen (5er, 10er, 20er). Die Reserve ist keine Ausgabe, sie liegt nur bereit.
Lagern Sie das Bargeld verteilt: Ein Teil im Portemonnaie, ein Teil zu Hause an einem sicheren Ort (nicht im offensichtlichen „Geldversteck" unter der Matratze), ein Teil im Notfallrucksack. So haben Sie in jeder Situation Zugriff auf Geldmittel.
Über Bargeld hinaus gehört zur finanziellen Krisenvorsorge: Eine aktuelle Hausratversicherung (deckt Schäden durch Sturm, Feuer, Leitungswasser ab), eine Elementarschadenversicherung (Hochwasser, Starkregen, Erdbeben, Erdrutsch), und eine Haftpflichtversicherung. Überprüfen Sie Ihre Versicherungssummen. Viele Policen sind seit Jahren nicht angepasst und decken im Schadensfall nur einen Bruchteil des tatsächlichen Wertes ab.
Hygiene im Notfall: Oft vergessen, immer wichtig
Hygiene wird auf den meisten Krisenvorsorge-Listen als Randnotiz behandelt. In der Praxis entscheidet sie über Gesundheit oder Krankheit. Ohne fließendes Wasser (bei Stromausfall fallen Druckerhöhungsanlagen in mehrstöckigen Gebäuden aus) brauchen Sie Alternativen.
Legen Sie Vorräte an für: Seife (feste Seife hält Jahre und braucht wenig Wasser), Zahnbürste und Zahnpasta, Toilettenpapier (Richtwert: 1 Rolle pro Person und Woche), Feuchttücher (Körperpflege ohne Wasser), Desinfektionsmittel für Hände und Flächen, Müllbeutel (120 Liter, für improvisierte Toilette), Damenhygieneartikel, Windeln (falls Kleinkinder im Haushalt), Waschmittel (Handwäsche bei Langzeit-Ausfall).
Ein unterschätztes Problem: Die Toilettenspülung. In vielen Wohngebieten funktioniert die Kanalisation bei Stromausfall noch durch Gefälle. In Hochhäusern oder Gebieten mit Abwasser-Pumpwerken fällt sie aus. Halten Sie einen Eimer und Müllsäcke bereit. Katzenstreu bindet Gerüche und Flüssigkeit. Das ist unangenehm, aber eine Realität, auf die sich Ihre Krisenvorsorge-Liste einstellen muss.
Notfallrucksack: 72 Stunden Selbstversorgung für unterwegs
Die gesamte Krisenvorsorge-Liste zielt darauf ab, zu Hause autark zu sein. Aber was, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen müssen? Hochwasser, Gasleck, Waldbrand, Bombenentschärfung: Evakuierungen passieren in Deutschland häufiger als die meisten annehmen. Allein bei Bombenentschärfungen aus dem Zweiten Weltkrieg werden jährlich Zehntausende Menschen evakuiert.
Ein Notfallrucksack (auch „Bug-Out-Bag" oder 72h-Rucksack genannt) enthält alles, was Sie für drei Tage ohne fremde Hilfe brauchen. Packen Sie ihn einmal fertig und stellen Sie ihn griffbereit in den Flur. Der Inhalt: Wasser (1,5 Liter Flasche), Energieriegel und Trockennahrung, Taschenlampe mit Batterien, Kurbelradio, Powerbank, Regenjacke, Wechselwäsche, Schlafsack oder Rettungsdecke, Erste-Hilfe-Set, Kopien wichtiger Dokumente, Bargeld (100 Euro), Hygieneartikel, Medikamente, Taschenmesser, Feuerzeug, Müllbeutel, Klebeband und ein Notizbuch mit wichtigen Telefonnummern (nicht auf dem Smartphone, das könnte leer sein).
Der Rucksack sollte maximal 15 kg wiegen, damit Sie ihn auch über längere Strecken tragen können. Für Kinder gibt es eigene Rucksack-Sets. Für Senioren empfiehlt sich ein Rollkoffer oder eine Tasche mit Rollen. Unsere vollständige Notfallrucksack-Packliste enthält alle Details, Gewichtsangaben und Produktempfehlungen.
Krisenvorsorge für Familien, Senioren und Alleinstehende
Eine Standard-Krisenvorsorge-Liste deckt den Durchschnittshaushalt ab. Aber Ihre Situation ist nicht durchschnittlich. Familien mit Kleinkindern brauchen Säuglingsnahrung, Windeln, Fiebersaft und Beschäftigungsmaterial (Kinder vertragen Langeweile und Dunkelheit schlecht). Sprechen Sie altersgerecht mit Ihren Kindern über Notfallpläne, ohne Panik zu schüren.
Senioren, die alleine leben, stehen vor besonderen Herausforderungen: eingeschränkte Mobilität, Abhängigkeit von Medikamenten (Insulin muss gekühlt werden, Sauerstoffgeräte brauchen Strom), Isolation ohne Telefon. Vereinbaren Sie mit Nachbarn gegenseitige Hilfe. Ein einfaches Buddy-System (täglich nach dem Rechten sehen) kann im Ernstfall Leben retten. Mehr dazu auf unserer Seite Krisenvorsorge für Senioren.
Alleinstehende Singles haben den Nachteil, alles alleine stemmen zu müssen, aber den Vorteil, nur für sich planen zu müssen. Vernetzen Sie sich mit Nachbarn, teilen Sie Ressourcen (ein Notstromaggregat für drei Wohnungen ist effizienter als drei Powerstations), tauschen Sie Telefonnummern aus. Wer Haustiere hat, plant deren Versorgung mit ein: Futter für 10 Tage, Transportbox, Impfpass. Tierheime nehmen im Katastrophenfall nur Tiere mit Impfnachweis auf.
Krisenvorsorge-Wartung: Einmal pro Jahr prüfen
Die beste Krisenvorsorge-Liste bringt nichts, wenn die Batterien leer und die Konserven abgelaufen sind. Setzen Sie sich jedes Jahr einen festen Termin (der Bundesweite Warntag im September ist ein guter Anlass) und gehen Sie Ihre Vorräte durch.
Checkliste für die Jahreswartung: Mindesthaltbarkeitsdaten aller Lebensmittel prüfen (ablaufende Produkte verbrauchen und ersetzen), Wasser in Kanistern austauschen (alle 6 Monate ohne Konservierung, alle 2 Jahre mit Silberionen), Batterien in Taschenlampen und Rauchmeldern testen, Medikamente auf Ablaufdatum prüfen, Bargeld-Reserve anpassen (Inflation berücksichtigen), Campingkocher und Gaskartusche testen (funktioniert die Zündung?), Notfallplan mit der Familie besprechen (neue Telefonnummern, Treffpunkte aktuell?), Dokumentenkopien aktualisieren (neuer Ausweis, neue Versicherung?).
Nutzen Sie die Rotation: Konserven und Wasservorräte, die bald ablaufen, wandern in den Alltag. Neue Produkte kommen hinten ins Regal. So wird kein Gramm verschwendet und Ihre Vorräte bleiben frisch. Die meisten Konserven halten 2 bis 5 Jahre, H-Milch 3 bis 6 Monate, Reis und Nudeln trocken gelagert praktisch unbegrenzt.
Was kostet Krisenvorsorge? Der ehrliche Überblick
Einen ausführlichen Preisvergleich mit drei Paketen und einem Sparplan finden Sie in unserem Artikel Krisenvorsorge Kosten im Überblick.
Krisenvorsorge muss kein Vermögen kosten. Die absoluten Grundlagen (Wasser, Taschenlampe, Kurbelradio, Bargeld) liegen bei unter 60 Euro, die Bargeld-Reserve nicht mitgerechnet, weil Sie das Geld behalten. Ein solider 10-Tage-Vorrat für eine Person kostet 150 bis 250 Euro einmalig.
| Kategorie | Kosten 1 Person | Kosten Familie (4 Pers.) |
|---|---|---|
| Wasser (10 Tage) | 10 – 15 € | 30 – 50 € |
| Lebensmittel (10 Tage) | 80 – 150 € | 250 – 500 € |
| Blackout-Ausstattung (Basis) | 50 – 80 € | 50 – 80 € |
| Hausapotheke | 30 – 50 € | 40 – 70 € |
| Hygiene & Sonstiges | 20 – 30 € | 40 – 60 € |
| Campingkocher + Gas | 25 – 40 € | 25 – 40 € |
| Gesamt (Basis) | 215 – 365 € | 435 – 800 € |
Optional, aber empfehlenswert: Eine Powerstation (400 – 800 €), Solarpanel (100 – 250 €), Wasserfilter (30 – 80 €), Notfallrucksack komplett gepackt (100 – 200 €). Diese Investitionen lohnen sich langfristig, müssen aber nicht am ersten Tag getätigt werden. Bauen Sie Ihre Krisenvorsorge über drei bis sechs Monate auf und verteilen Sie die Kosten.
Alle Krisenvorsorge-Kategorien
Jede Kategorie hat eine eigene Detailseite mit ausführlichen Anleitungen, Produktempfehlungen und konkreten Mengenangaben:
Wasser — Priorität 1
Wasser & Wasserversorgung
Wasservorrat anlegen, Wasserfilter, Regenwasser sammeln — der wichtigste Teil jeder Krisenvorsorge.
Mehr erfahren →
Lebensmittel — Priorität 1
Notvorrat anlegen
BBK-basierter 10-Tage-Vorrat: Mengen, Lebensmittelauswahl, Lagerung und Rotation — komplett erklärt.
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Energie — Priorität 1
Energie & Blackout
Blackout-Vorbereitung, Powerstation, Notstromaggregat, Balkonkraftwerk — Strom wenn das Netz ausfällt.
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Wärme — Priorität 2
Wärme & Heizen
Heizen ohne Strom, Camping-Heizung, Kochen ohne Strom — warm bleiben und Essen zubereiten.
Mehr erfahren →
Gesundheit — Priorität 2
Medizin & Hausapotheke
Notfall-Hausapotheke, Medikamente lagern, Erste Hilfe im Notfall — medizinische Grundversorgung.
Mehr erfahren →
Kommunikation — Priorität 2
Kommunikation
Kurbelradio, Satellitentelefon, Kommunikation ohne Strom — informiert bleiben wenn das Netz ausfällt.
Mehr erfahren →
Geld — Priorität 3
Finanzen & Absicherung
Bargeld-Reserve, Energiekosten senken, richtige Versicherungen — finanzielle Krisenvorsorge.
Mehr erfahren →
Selbstversorgung — Priorität 3
Selbstversorgung
Gemüse anbauen, Einkochen, Fermentieren, Haltbarmachen — langfristige Unabhängigkeit aufbauen.
Mehr erfahren →
Mobilität
Notfallrucksack
Was gehört in den 72h-Rucksack für schnelle Evakuierungen — vollständige Packliste und Tipps.
Mehr erfahren →
Zuhause
Krisenvorsorge für Ihr Zuhause
Wohnung absichern, Wasser aufbewahren, Mieterwohnung vs. Eigenheim — individuelle Lösungen.
Mehr erfahren →
Familie
Krisenvorsorge mit Familie
Kinder, Senioren, Haustiere — besondere Bedürfnisse in der Krisenvorsorge berücksichtigen.
Mehr erfahren →
Szenarien
Spezielle Szenarien
Hochwasser, Erdbeben, Hitzewelle, Cyberangriff — szenariospezifische Vorbereitung.
Mehr erfahren →
Häufig gestellte Fragen zur Krisenvorsorge-Liste
▸Was gehört auf eine Krisenvorsorge-Checkliste?
▸Wie viel kostet eine vollständige Krisenvorsorge?
▸Was ist der erste Schritt bei der Krisenvorsorge?
▸Muss ich für jeden Krisenfall eine andere Liste haben?
▸Wie oft muss ich meine Krisenvorsorge-Liste aktualisieren?
▸Was ist die NINA-App und brauche ich sie?
▸Was ist der Unterschied zwischen Krisenvorsorge und Prepping?
▸Gibt es eine Katastrophenfall-Checkliste als PDF?
▸Wo finde ich einen guten Prepper Shop in Deutschland?
▸Was brauche ich als Prepper-Einsteiger zuerst?
▸Brauche ich als Stadtbewohner eine Krisenvorsorge-Liste?
Fazit: Krisenvorsorge ist einfacher als Sie denken
Diese Krisenvorsorge-Liste wirkt auf den ersten Blick umfangreich. Ist sie auch. Aber Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen. Starten Sie diese Woche mit Wasser, Taschenlampe und Bargeld (unter 60 Euro, eine Stunde Aufwand). Nächsten Monat kommt der Lebensmittelvorrat dazu. Bis Ende des Quartals haben Sie eine solide Grundausstattung, die Sie und Ihre Familie durch die realistischen Krisenszenarien in Deutschland bringt.
Das BBK weist in seinem aktuellen Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" nicht ohne Grund auf die gestiegene Relevanz privater Vorsorge hin. Die Bedrohungslage in Europa hat sich verändert. Cyberangriffe auf Infrastruktur nehmen zu, extreme Wetterereignisse werden häufiger, und die Abhängigkeit von funktionierender Technik wächst mit jeder Digitalisierungswelle. Wer heute vorsorgt, handelt nicht panisch, sondern vernünftig.
Sprechen Sie mit Ihrer Familie, mit Ihren Nachbarn. Teilen Sie Ressourcen, tauschen Sie Wissen aus. Krisenvorsorge funktioniert am besten als Gemeinschaft. Und drucken Sie sich diese Liste aus: Im Ernstfall ist das Internet möglicherweise nicht verfügbar.
Empfohlene Produkte für den Einstieg
Die wichtigsten Basis-Produkte für Ihre Krisenvorsorge — geprüft und empfohlen.

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Quellen
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" und Checkliste Notvorrat. Bundesnetzagentur, Versorgungsqualität Strom — SAIDI-Auswertung 2024 (11,7 Minuten; 164.645 Stromausfallmeldungen). Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Vorratskalkulator auf ernaehrungsvorsorge.de. Deutsches Rotes Kreuz, Empfehlungen zur Vorbereitung auf Notsituationen. Stiftung Warentest, Vorräte für den Katastrophenfall. NINA-Warn-App des BBK (warnung.bund.de). Robert Koch-Institut, Hinweise zur Trinkwasser-Abkochung.